EVENT ZUR FÖRDERUNG VON INNOVATION UND TRANSFORMATION

So war KMUp – Mittelstand trifft Start-Ups 2026

Am 09. September 2026 fand unsere dritte Edition der Veranstaltung „KMUp – Mittelstand trifft Start-Ups“ statt.

KMUp widmete sich in diesem Jahr drei zentralen Herausforderungen des Mittelstands: Effizienz und Produktivität angesichts wachsenden Kostendrucks und Regulatorik, Nachhaltigkeit als strategischer Erfolgsfaktor für die Zukunft von Betrieb und Umwelt sowie Neue Geschäftsmodelle und Märkte für zukunftsfähiges Wachstum. Wie in den Vorjahren konnten die Besucher an spannenden Vorträgen sowie an einem regen Austausch über innovative Ideen und Konzepte für eine gelingende Transformation teilnehmen. In allen drei Schwerpunktbereichen präsentierten Start-Ups und etablierte Unternehmen neueste Entwicklungen und Use Cases, von digitalen Lösungen zur Prozessoptimierung und Kostensenkung über nachhaltige Technologien und Kreislaufwirtschaft bis hin zu innovativen Ansätzen für neue Wertschöpfungsketten und Marktzugänge.

Vom Netzwerk zur Innovation – Wie Open Innovation erfolgreich im Mittelstand umgesetzt werden kann

Im Impulsvortrag „Vom Netzwerk zur Innovation – Wie Open Innovation erfolgreich im Mittelstand umgesetzt werden kann“ adressierte Prof. Dr.-Ing. Eike Permin (TH Köln) gezielt kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups. Ausgehend vom KANO-Modell verdeutlichte er, warum kontinuierliche Innovation für die Kundenzufriedenheit unerlässlich ist.
Er verknüpfte die Theorie mit persönlichen Anekdoten und Praxiserfahrungen aus seiner langjährigen Arbeit. Ein zentrales Learning lautete, dass Digitalisierung im B2B-Umfeld ohne tiefes Domänen-Know-how und das Beherrschen der spezifischen Branchensprache scheitert. Zudem erfordere jede Kooperation vorbereitende Vertrauensarbeit auf menschlicher Ebene.
Anhand von Praxisbeispielen aus Netzwerken wie dem InnovationHub Bergisches Rheinland zeigte er auf, wie Betriebe ihren Innovations-Trichter durch externes Wissen vergrößern können. Die Bandbreite reicht von Hackathons zur Talentgewinnung über die Erprobung kollaborativer Robotik (Cobots) bis hin zu geförderten Verbundprojekten wie KI-ssist, in denen Sondermaschinenbauer und KI-Start-ups gemeinsam praxistaugliche Lösungen entwickeln. 

Prof. Dr.-Ing. Eike Permin (TH Köln) und wissenschaftlicher Leiter des InnovationHub Bergisches Rheinland in Gummersbach

Impulse für den Mittelstand

Robotik zum Anfassen, automatisierte CAM-Planung, KI-gestütztes Wissensmanagement oder recyclingfähige Fügetechnik – die diesjährige Ausgabe von KMUp zeigte, wie vielfältig sich Effizienz, Nachhaltigkeit und neue Geschäftsmodelle im Mittelstand heute umsetzen lassen. Den Auftakt bildete der Impulsvortrag „Vom Netzwerk zur Innovation – Wie Open Innovation erfolgreich im Mittelstand umgesetzt werden kann“ von Prof. Dr.-Ing. Eike Permin (TH Köln). Im Anschluss boten 10 Fachbeiträge von Start-Ups, KMU und Forschungseinrichtungen Orientierung und Raum für Kooperationen, verteilt auf drei Sessions mit Zeit für offenen Austausch zwischendurch und im anschließenden Gallery-Walk. Gastgeber waren in diesem Jahr der Innovationsstandort :metabolon und die :bergische rohstoffschmiede in Lindlar, die auch im Rahmen einer Führung durch den Standort besichtigt werden konnten. So kamen die Teilnehmenden direkt mit den vorstellenden Unternehmen ins Gespräch.

Plenum BERZ

Keiner Raum BERZ

Führung durch den Innovationsstandort :metabolon und die Dauerausstellung „linear wird zirkulär – Vom Wissen zum Handeln
Das Team der :bergischen rohstoffschmiede führte durch den Innovationsstandort :metabolon und die dort eingerichtete Dauerausstellung zu Themen wie Energie und Energieeffizienz, Klimaschutz, energetisches Bauen und Sanieren, intelligente Haussteuerung sowie ökologische Baustoffe. Auf 350 m² zeigten rund 30 Hersteller und Vertriebspartner ihre Produkte und Lösungen für das „Haus der Zukunft", von Haussteuerung über Heiz- und Wärmenutzungstechnik bis hin zu Photovoltaik, Dämmmaterialien und Fassadengestaltung, ergänzt um Beispiele aus dem regionalen Holzbau.

Großer Raum AuB

Kumo Cloud Solutions/ Brainbridge – Damit das Wissen im Unternehmen bleibt, auch wenn Mitarbeitende es verlassen
Mit „Brainbridge" stellte Frank Weiler von Kumo Cloud Solutions eine Lösung zur digitalen Wissenssicherung vor, die dem Problem begegnet, dass Mitarbeitende ihr Erfahrungswissen oft nicht teilen: Implizites Wissen wird per Sprach-Interview erfasst und als strukturierte Zusammenfassung im Wissensspeicher dokumentiert. Zentrales Element sind sogenannte Sammlungen, in denen Dokumente, Interviews oder Umfragen gebündelt werden, gegen die Mitarbeitende abteilungsübergreifend Fragen stellen können, hilfreich etwa dann, wenn frei werdende Stellen nicht neu besetzt werden. Ergänzend ermöglichen eine Data-Room-Funktion sowie die Anbindung an Systeme wie SharePoint die automatische Erstellung von Einarbeitungsplänen für neue Kolleginnen und Kollegen.
Präsentation folgt noch

Kleiner Raum AuB

Gallery Walk

Nach der dritten Session-Runde bot der Gallery Walk die Möglichkeit, mit den 10 Ausstellenden aktiver in Kontakt zu treten. In der gesamten Eingangshalle des „BERZ“ (Bergisches Energie- und Ressourcenzentrum) vernetzten sich die Teilnehmenden, schüttelten Hände und tauschten Visitenkarten aus. 

Transformationsprozesse sind Kerninhalt des Projekts TrendAuto2030plus. Gemeinsam mit unseren Konsortialpartnern unterstützen wir mit diesem Projekt die zahlreichen Automobilzulieferer und -hersteller in der Region bei ihrer Transformation. In den vier Handlungsfeldern Strategie, Technologie, Geschäftsmodell und Qualifikation bieten wir Hilfestellung für diese Unternehmen. 

Wir danken allen Teilnehmenden für Ihre Zeit! Unser besonderer Dank gilt den Vortragenden sowie unseren PartnerInnen, die uns geholfen haben, diese Veranstaltung auf die Beine zu stellen! 

Kooperationspartner

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Projektkonsortium