
Hinweis: Die Veranstaltung wird gemeinsam mit ifm durchgeführt. ifm ist ein international tätiger Anbieter von Sensoren, Steuerungen, Software und Systemen für die industrielle Automatisierung. Das Unternehmen unterstützt produzierende Unternehmen mit Lösungen zur Automatisierung und Digitalisierung industrieller Prozesse, unter anderem in den Bereichen Sensorik, IO-Link, IIoT und Supply-Chain-Integration.
Der Digitale Produktpass (DPP) gewinnt für produzierende Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Er schafft die Grundlage, um produktbezogene Informationen zu Materialien, Komponenten, Nachhaltigkeit, Nutzung und Kreislauffähigkeit strukturiert bereitzustellen. Für kleine und mittlere Unternehmen stellt sich dabei vor allem die Frage, wie ein praxisnaher Einstieg gelingt: Welche Daten werden benötigt? Wo liegen diese Daten bereits vor? Welche Lücken bestehen? Und wie lässt sich daraus ein erster umsetzbarer Produktpass ableiten?
Die Veranstaltung bietet Unternehmen einen kompakten und praxisorientierten Einstieg in den Digitalen Produktpass. Das WZL gibt zunächst eine fachliche Einordnung zu Anforderungen, typischen Datenarten und offenen Fragestellungen. ifm ergänzt die Perspektive aus der industriellen Praxis und zeigt, wie Produktdatenmodelle, Sensorik und vernetzte Datenstrukturen zu einem nutzbaren Produktpass beitragen können.
Im Rahmen einer Führung durch das Smart Automation Lab des WZL werden relevante Datenquellen auf dem Shopfloor sichtbar gemacht.
Im anschließenden Workshopteil arbeiten die teilnehmenden Unternehmen an ihrem eigenen Einstieg in den Digitalen Produktpass: Sie bewerten ihren aktuellen Reifegrad, identifizieren vorhandene Datenquellen und Datenlücken und entwickeln erste Ansätze für einen unternehmensspezifischen Minimum Viable Digital Product Passport.
Für den Workshop ist keine umfangreiche Vorbereitung notwendig. Damit die Teilnehmenden möglichst viel aus der Veranstaltung mitnehmen, bitten wir sie lediglich, vorab ein Produkt oder eine Produktgruppe aus dem eigenen Unternehmen auszuwählen, an dem bzw. der sie beispielhaft arbeiten möchten. Hilfreich ist außerdem eine grobe Einschätzung, welche Informationen zu diesem Produkt bereits vorhanden sind und wo aus ihrer Sicht heute noch Daten fehlen. Vertrauliche Informationen müssen nicht offengelegt werden; vereinfachte oder anonymisierte Beispiele sind vollkommen ausreichend.
Ziel der Veranstaltung ist es, den Digitalen Produktpass nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern konkrete Anknüpfungspunkte für die eigene Unternehmenspraxis abzuleiten. Die Teilnehmenden sollen mit einem
geschärften Anwendungsfall, einer ersten Datenlandkarte und klaren nächsten Schritten für einen möglichen DPP-Piloten aus dem Workshop gehen.
Vorläufige Agenda:
| 10:00 – 10:25 Uhr | Vorstellung WZL und ifm und Zielbild |
| 10:25 – 10:55 Uhr | DPP kompakt: Was kommt wirklich auf Unternehmen zu? |
| 10:55 – 11:30 Uhr | Praxisimpuls ifm: Vom Produktdatenmodell zum nutzbaren Produktpass |
| 11:30 – 12:30 Uhr | Mittagspause |
| 12:30 – 13:30 Uhr | Führung Smart Automation Lab – Daten auf dem Shopfloor |
| 13:30 – 14:45 Uhr | Workshop – Start in den Digitalen Produktpass – Teil 1 (WZL + ifm) |
| 14:45 – 15:00 Uhr | Pause |
| 15:00 – 15:45 Uhr | Workshop – Start in den Digitalen Produktpass – Teil 2 (WZL + ifm) |
| 15:45 – 16:15 Uhr | Diskussion und Abschluss |