Stationäres induktives Laden

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Demonstration des Prototyp(-systems) in Einsatzumgebung

Beschreibung

Im Gegensatz zum konduktiven Laden handelt es sich bei dem induktiven Laden um eine Ladetechnologie, bei der elektrische Energie von einer Ladestation an ein batterieelektrisches Fahrzeug übertragen wird, ohne dass ein physisches Kabel verwendet werden muss.

Eine Ausprägung des induktiven Ladens ist das stationäre, induktive Laden: Die Anwendung erfolgt z.B. in Parkhäusern. Erforderlich ist eine Primärspule außerhalb des Fahrzeugs & Sekundär- bzw. Fahrzeugspule innerhalb des Fahrzeugs.

Ein Beispiel für die praktische Umsetzung des stationären, induktiven Ladens findet sich im israelischen Rosh HaAyin. An einem Busterminal können Elektrobusse zukünftig rund um die Uhr induktiv geladen werden, die Ladeleistung ist bisher jedoch noch nicht bekannt. Die gesamte Projektverwaltung erfolgt durch Fa. Electreon und umfasst den Aufbau einer elektrischen Infrastruktur, das Einholen von Genehmigungen, Tiefbauarbeiten, sowie die Implementierung einer Ladesoftware. Zugleich integrierten mehrere Bushersteller die Fahrzeugspule von Electreon in ihre Elektrobusse.

Chancen
  • In Kombination mit autonom fahrenden Fahrzeugen und autonomen Parkfunktionen („automated valet parking“) vorteilhaft (beispielhaftes Szenario: Fahrzeug fährt im Parkhaus selbstständig über Ladezone und wird geladen, ohne dass ein Kabel angesteckt werden muss)
  • Wegfall von mechanischem Verschleiß im Gegensatz zu herkömmlichen Ladeanschlüssen und Wegfall von Komponenten (z.B. Ladekabel)
Herausforderungen
  • Bedarf an Standardisierung
  • ggf. geringere Ladegeschwindigkeit im Vergleich zu konduktivem Laden (Strahlungsgrenzwerte begrenzen übertragene Leistung)
  • Störpotential im Hochfrequenzspektrum hoch
  • kostenintensiv
Quellen:

Trend

[dazugehoerige-techprozesstrends]
[dazugehoerige-techprodukttrends]
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Demonstration des Prototyp(-systems) in Einsatzumgebung