Optimierung Typ IV-Wasserstoffdrucktank

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System technisch fertig entwickelt, abgenommen bzw. zertifiziert

Beschreibung

Die Speicherung von gasförmigem Wasserstoff unter hohem Druck stellt hohe Anforderungen an entsprechende Druckbehälter. Aktuell ist die Verwendung des sog. „Typ IV“ in elektrischen Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb (Fuel Cell Electric Vehicle, FCEV) üblich: Dieser besteht aus einem Kunststoffliner, der mit FVK umwickelt wird.

Gegenwärtig wird in Forschung und Industrie die Optimierung des Druckbehälter-Typen forciert:

  • Projekt „H2-ROBOQA“: Reduzierung der CFK-Schichten bei gleichzeitiger Einhaltung auslegungs- und zulassungstechnischer Aspekte
  • Projekt „Hymon“: Enwicklung einer sensorbasierten On-Board-Strukturüberwachung von 700 bar H2-Druckbehältern
  • Fa. Kuraray: Verbesserung der Recycling-Möglichkeiten von H2-Druckbehältern durch Verwendung von thermoplastischem PA9T-Polyphtalamid, anstelle bisher üblicher duroplastischer Harze
  • Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und RWTH Aachen: Umweltschutz durch sparsamen CFK-Einsatz und Erhöhung der Lebensdauer
Chancen
  • Kosten- und Gewichtsverringerungen durch Reduzierung der CFK-Schichten
Herausforderungen
  • Es besteht eine grundsätzliche Unklarheit, ob der Typ IV-Wasserstoffdrucktank grundsätzlich zukunftsfähig ist und sich Investitionen in die Optimierung lohnen. Eine Investition in andere Speichertechnologien könnte mehr Potentiale bergen
Quellen:

Trend

[dazugehoerige-techprozesstrends]
[dazugehoerige-techprodukttrends]
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System technisch fertig entwickelt, abgenommen bzw. zertifiziert