Motor-Decoupling

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System technisch fertig entwickelt, abgenommen bzw. zertifiziert

Beschreibung

Das Decoupling eines Elektromotors gewinnt insbesondere für allradgetriebene Elektrofahrzeuge mit permanenterregten Synchronmotoren (PSM) an Relevanz. PSM bieten den Vorteil, dass die im Rotor platzierten Dauermagneten ein sich drehendes Magnetfeld erzeugen, was zu einer Spannung in den Magnetspulen des Stators führt. Auf diesem Weg wird die Rekuperation (Energierückgewinnung) bspw. bei Bremsvorgängen ermöglicht. Wird ein allradgetriebenes Elektrofahrzeug jedoch nur vom Elektromotor an der Hinterachse angetrieben, während der Elektromotor an der Vorderachse nicht aktiv angetrieben wird, führen die beschriebenen PSM-Eigenschaften dazu, dass die vordere und hintere Antriebseinheit „gegeneinander“ arbeiten.

Um dies zu vermeiden, bietet sich ein Decoupling bzw. die Entkoppelung des nicht aktiv angetriebenen Elektromotors vom Antriebsstrang an. Als Technologieentwickler gilt der Automobilzulieferer Magna. Das Unternehmen produziert entsprechende Decoupling-Einheiten seit 2023 und sieht insbesondere die Reichweitenerhöhung um bis zu neun Prozent als wesentlichen Technologie-Vorteil.

Chancen
  • Erhöhung der Fahrzeug-Reichweiten
  • Reduzierung von „Schleppmomentverlusten“
Herausforderungen
  • Erhöhung der technischen Komplexität und Regelungsbedarfe in E-Antriebssträngen
Quellen:

Trend

[dazugehoerige-techprozesstrends]
[dazugehoerige-techprodukttrends]
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