Metall-Schwefel-Batterie

123456789
Demonstration der Technologie in simulierter, dem späteren Einsatz entsprechender Umgebung - beim industriellen Einsatz im Fall von Schlüsseltechnologien

Beschreibung

Zu den verschiedenen Ansätzen neuer Batterietypen zählt die Metall-Schwefel-Batterie, wobei Schwefel als Kathodenaktivmaterial fungiert. Insbesondere Lithium-Schwefel-Batterien gelten als vielversprechend. Geforscht wird jedoch auch an alternativen Materialkombinationen, wie z.B. an Magnesium-Schwefel-Batterien.

Nachdem es in der Vergangenheit bereits einige Forschungsaktivitäten im Bereich der Metall-Schwefel-Batterie gab, wurde nun ein Durchbruch von der US-Firma Lyten vermeldet. Auf Grundlage einer dreidimensionalen Graphen-Materialplattform konnten derart vielversprechende Ergebnisse erzielt werden, dass die Lyten-Batterien nun durch die US-Regierung für militärische Zwecke erprobt wird und Stellantis die Zusammenarbeit mit Lyten angekündigt hat. Den Produktionsstart und die Marktverfügbarkeit erwartet das Unternehmen für 2025 bzw. 2026.

Chancen
  • Erhöhung der (gravimetrischen) Energiedichte im Vergleich zu Li-Ionen-Technologien (bis zu 900 Wh/kg erreichbar)
  • Rohstoff-Sicherheit, da hohe Schwefel-Verfügbarkeit
  • Schwefel besitzt Kostenvorteile gegenüber alternativen Rohstoffen (wie Kobalt oder Nickel)
  • Möglichkeit zum Verzicht auf kritische Rohstoffe (wie Kobalt)
  • Große Anwendungsbreite, da nahezu unabhängig von verschiedenen Zellformaten (zylindrische, Pouch- und prismatische Zellformate möglich)
Herausforderungen
  • Eine Erhöhung der volumetrischen Energiedichte ist nicht zu erwarten
  • Die Leistungsdichte und Zyklenfestigkeit könnte sich als problematisch erweisen, daher Eignung für Automobilbereich fraglich
  • Volumenbedarf ist groß
Quellen:

Trend

[dazugehoerige-techprozesstrends]
[dazugehoerige-techprodukttrends]
123456789
Demonstration der Technologie in simulierter, dem späteren Einsatz entsprechender Umgebung - beim industriellen Einsatz im Fall von Schlüsseltechnologien