KI-gesteuerte Qualitätsüberwachung

123456789
System hat sich in Einsatzumgebung bewährt, wettbewerbsfähige Produktion im Fall von Schlüsseltechnologien

Beschreibung

Durch künstliche Intelligenz gesteuerte Qualitätsprüfungsverfahren könnten zukünftig an Relevanz gewinnen und die Qualität ausgelieferter Fahrzeuge und Fahrzeugkomponenten verbessern. Dies liegt darin begründet, dass eine KI-gesteuerte Qualitätsüberwachung den Anteil menschlicher Fehler reduziert, und die Objektivität von Qualitätsbewertungen erhöht .

Die konkrete Anwendung KI-gesteuerter Qualitätsprüfungen kann hierbei variieren. Beim Automobilhersteller Audi werden bspw. die rund 5.300 Schweißpunkte KI-gesteuert auf Qualitätsauffälligkeiten überwacht, die zur Verbindung der einzelnen Karosserieteile eines Audi A6 erforderlich sind. Währenddessen geht BMW über die reine Qualitätsüberwachung hinaus und setzt KI-gesteuerte Roboter ein, um Mängel an Fahrzeugkarosserien sowohl automatisch zu erkennen, als auch zu beseitigen. Ermöglicht wird dies durch ein digitales 3D-Abbild, das mittels kamerabasierter Oberflächeninspektion erstellt wird und als Basis für die individuelle Karosserie-Bearbeitung dient.

Für die Zukunft sind weitere Entwicklungsschritte zu erwarten, die mit weiteren Vorteilen für die Anwender verbunden sein könnten. Wenn erhobene Daten zukünftig vermehrt maschinell bzw. KI-gesteuert ausgewertet werden, dürften bspw. frühzeitigere Prozessoptimierungen möglich werden.

Chancen
  • Reduzierung menschlicher Fehler
  • Erhöhung der Effizienz und Verringerung der Durchlaufzeit
  • Verbesserte Objektivität und Genauigkeit von Qualitätsbewertungen
Herausforderungen
  • Fraglich ist, ob die derzeitigen Technologie-Grenzen zukünftig überwunden werden. Beispielsweise erfordern fragile und schwer zugängliche Komponenten (Türfugen, Tankklappen) gegenwärtig weiterhin den Einsatz menschlichen Fachpersonals.
Quellen:

Trend

[dazugehoerige-techprozesstrends]
[dazugehoerige-techprodukttrends]
123456789
System hat sich in Einsatzumgebung bewährt, wettbewerbsfähige Produktion im Fall von Schlüsseltechnologien